Archiv für die Kategorie: Tech Check

Den heutigen Tag hab ich genutzt, um mir das Leih-GPS, ein Alan Map500 von Steven (vielen Dank auch von meiner Seite) einmal genauer anzuschauen. Auf den ersten Blick sah die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig aus, war sie am Ende auch. Die Menüführung ist, zumindest beim ersten Einrichten, eher hinderlich. Durch Druck auf ESC zum Beispiel verlässt man das Menü an manchen Stellen komplett und springt nicht nur eine Ebene höher. Das sorgt für Frust. Ein weiterer großer Schwachpunkt ist, dass man nur maximal 1000 Wegpunkte im Gerät ablegen kann. Die vorhanden GPS-Daten musste ich somit ein wenig vereinfachen, hoffen wir mal, die übriggebliebenen Punkte reichen.

Ein weiterer Kampf war das Aufspielen der Wegpunkte gekoppelt mit Routen. Ich hab vergeblich versucht, mit GPSBabel meine GPX Daten in das gewünschte Format zu konvertieren. Erst nach dem Wandeln der GPS-Daten mit GPSBabel in das OZI-Wegpunkt-Format und anschließendem Einlesen mit Hilfe von RRMap500Cache war das Erstellen einer ALAN Wegpunkt- und Routendatei möglich. Am Ende hab ich ca 4h gebraucht, um mit dem Gerät einen zufriedenstellenden Import hinzubekommen, doch jetzt funktioniert alles.

Jetzt werden sicher einige fragen: “Warum nutzt er nicht seinen tollen PDA mit GPS?”
Nunja, der kann sowas theoretisch auch, jedoch fehlte mir bis vor kurzem noch die notwendige Software. Mittlerweile hab ich ein Freeware Tool namens odGPS gefunden. Diese ermöglicht es, GPX-Dateien einzulesen und den darin enthaltenen Wegpunkten zu folgen. Außerdem kann es Karten in Form von kalibrierten Bildern in den Hintergrund legen.

Wir werden uns auf der Tour wohl hauptsächlich auf das Alan GPS verlassen, da dies im letzten Jahr seinen Dienst gut verrichtet hat. Nebenbei werd ich den GPS auch mal laufen lassen, um zu schauen, welches Gerät im Feld bessere Werte liefert.

An dieser Stelle möchte ich kurz klären was unter diesem ominösen Gegenstand zu verstehen ist. Da wir ja nur mit einem Rucksack unterwegs sind, ist es wichtig Platz zu sparen. Um dieses Kriterium zu erfüllen, kommen so genannte Travel Towel zum Einsatz. Dies sind Mikrofasertücher im Handtuchformat, also der Putzlappen für den Körper ;) Diese sollen ein Vielfaches ihres Gewichts an Feuchtigkeit aufnehmen und schnell trocknen. Sie nehmen weniger Platz weg als herkömmliche Handtücher. Hoffen wir das stimmt alles 8)

So sieht das dann in Live aus:

Travel Towel

Um eine maximale Ausbeute an Bildern und Videos einzufangen, bin ich am Wochenende auf Speicherkarten-Sammeltour gegangen. Den herzlichen Spendern (Dre, Marco) sei gedankt, die Canon wird sich freuen. Aufgrund der zahlreichen Spenden kann ich die Reise nun mit 12GB in SD-Karten beginnen :shock_tb:

Auf dass alle Speicherkarten voll werden :thumbup_tb:

Nun haben wir schon eine Menge Kleinteile und Technik detailliert durchdiskutiert. Aber etwas Wesentliches wurde dabei vergessen: die Bikes. Hier ist mal das Meinige, frisch geputzt und bereit zum Start:

tycoon.JPG

Ein Steppenwolf Tycoon CR 2006. Mit rund 130 mm Federweg vorne und hinten ein feines All Mountain und für unseren Alpencross bestens geeignet. Hat mir schon im letzten Jahr sehr gute Dienste geleistet und mich pannenfrei über die Berge gebracht.

Zur Bienitz Runde am Freitag wurde der Off Road Bag gründlich getestet. Ich hatte ihn zur Probe mit meinen Regenklamotten und einigen anderen Dingen beladen. Als ich dann zur Tour aufbrach, stellte ich beim Schultern meines Rades fest, dass es durch den Bag etwas mehr hinterlastig war. Dies war jedoch das einizige mal das ich den Off Road Bag spürte. Während der Fahrt verhielt er sich überaus ruhig. Auch auf den schönsten Trails waren keine Nachteile mit ihm zu spüren. Und selbst als Schutzblech war er gut zu gebrauchen. Nach der Fahrt kann ich nur ein dickes Plus an den Off Road Bag 8 von Vaude aussprechen. Ich hoffe er führt sich in den Alpen genau so gut ;)

Off Raod Bag als Schutzblech

In diesem Beitrag möchte ich kurz auf die Hardware für die Live-Berichte eingehen.

Zum Einsatz wird ein xda Orbit kommen. Der Pocket PC verfügt über Handy, Kamera und GPS. Außerdem ist WLAN und Bluetooth im PDA intgeriert.

Da wir die meiste Zeit abseits der Zivilisation unterwegs sind und wir auch nicht zuviel Zeit in internet Cafes verbringen wollen, soll der xda zum Posten der Beiträge genutzt werden. Um das zu erwartende Datenaufkommen gering zu halten soll die blog-by-mail Funktion von WordPress benutzt werden. Dadurch spart man sich den Traffic der Seitenaufrufe.

Die Beiträge werden in Pocket Outlook verfasst und durch Bilder der integrierten Kamera optisch aufgewertet 8) Erwartet aber nicht zu viel, um Kosten zu sparen werden es nur kleine Bilder in schlechter Quallität sein. Den Augenschmaus gibt es nach der Tour. ;)

So nun zu den Kosten. In Deutschland kein Problem, da hab ich bei meinem Netzanbieter (siehe oben rechts 8)) ein Datenpaket mit 200MB pro Monat. Zusätzlich werd ich für den Trip ein Europa Paket buchen. Dadurch sind zum einen eingehende Gespräche im Ausland in den ersten 100 Minuten kostenlos, andererseits sind abgehende Gespräche etwas günstiger. In diesem Paket kosten dann 10kb im Ausland 8 Cent. Bei einem zu erwarteten Datenvolumen von ca 60-100 kb pro Mail sind das 48-80 Cent. Ein Postkarte an alle zu schicken kostet mehr ;) Ich hab mir selbst ein Budget von 3-5 € am Tag gesetzt. Das sollte locker für 3-4 Post reichen. Wenn wir dann in Italien angekommen sind, werde ich versuchen eine Prepaid Karte von Wind in Colico am Comer See zu bekommen. Laut Internetseite gibt es dort einen Händler. Mit Wind kann man für 8€ 100MB verbrauchen. Dadurch kann ich in den Erholungstagen am Comer See schon mal das ein oder andere hochaufgelöste Bild einstellen.

XDA orbit

Meiner lädierten Schulter zu liebe bin ich bestrebt das Gewicht des Rucksacks etwas zu verringern. Deshalb muss eine gescheite Satteltasche her. Auf meinem Streifzug durch diverse Läden fiel mir der Vaude – Off Road Bag auf. Die Tasche wird mittels Vaude – Klick-Fix-Halterung an der Sattelstange befestigt. Der Vorteil dieser Konstruktion ist, dass man die Tasche relativ leicht und tief über dem Reifen montieren kann. Damit sind genug Reserven vorhanden um beim Downhill noch gescheit hinter den Sattel und auch wieder nach vorn zu kommen. Durch die Halterung ist die Tasche in Null-Komma-Nix an- und abgebaut. Die Größe möchte ich als mehr als ausreichend bezeichnen, viel größer sollte sie nicht sein. Als maximale Belastung sind 4kg angegeben. Für mich auf jeden Fall eine perfekte Lösung. Wie sie sich im Gelände schlägt wird demnächst getestet ;)

 

Enthaltenes Zubehör: Regencape, Schultergurt

Nachtrag 1

Sooooo heute wird das Geheimnis um die ominöse neue Version meines Fahrrad-“Stativs” gelüftet. Ekki konnte die Konstruktion ja schon im Einsatz bewundern.

(mehr …)

So ich war soeben ein paar Teile besorgen, um die Version0.2 des ultimativen (hrhrhr) Fahrradstativs fürs Filmen zu besorgen. Ich sag nur eins: alles wird anders :wacko_tb: Wie genau es aussehen wird und wie es funktioniert gibt es sobald ich es getestet hab. Ist ist auf jeden Fall nicht am Lenker 8)

Lasst euch überraschen.

Wie angedroht sind Ekki und ich heute noch einmal aufs Rad gestiegen. Dabei wollt eich gleich mal das Stativ testen. Leider musst ich festellen das zwar der Kopf und die Schelle bombenfest sind, jedoch die Kamera auf dem Stativgewinde in Richtung “locker” schwenkt. :ohmy_tb: Fester möchte ich sie aber auch nicht drehen, da der Anschluss nur Plaste ist. Muss ich mir also was anderes überlegen ;-)

Einen Post zur Tour mit Pics gibts dann morgen.