Am 15.06. ging es endlich los. Für mich klingelte der Wecker gegen 6, da waren meine beiden Mitfahrer bereits mit dem Bad fertig und ich konnte selbiges aufsuchen. Gegen 06:15 ging es los zum Bahnhof. Wir fuhren wieder durch die Innenstadt von München, diese war nun relativ leer, nur ein paar Heimgänger und die Stadtreinigung waren unterwegs.

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06:52 fuhr der Zug in Richtung Oberstdorf ab, nun lagen noch gut 2½ h Zugfahrt bis zum endgültigen Start vor uns. Genug Zeit das im Bahnhof besorgte Frühstück zu vertilgen, auch wenn es aufgrund der Aufregung nicht so recht rein wollte :unsure_tb:
Der Schaffner war schon die ganze Zeit “gut” drauf ;) Als dann an einem Zwischenhalt eine Gruppe mit 10 Fahrrädern zusteigen wollte, war es aus. Es tönte “Mitnahme nach Möglichkeit”, dann blieben sie zurück.

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Nunja, Verluste sind eingeplant :D Weiter gings. In Kempten stiegen dann zwei Damen zu. Sie wollten mit dem Mountainbike aus Oberstdorf raus fahren und dann a weng Wandern. Die Unterhaltung verkürzte die gefühlte Zeit erheblich.

Zirka 09:30 war es dann soweit, bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir Oberstdorf. Noch schnell etwas Wasser aufgefüllt und dann gings los.

Die ersten Kilometer gingen noch relativ leicht von der Hand. Und man konnte die Aussicht genießen.

Auf dem ersten größeren Anstieg musste dann erstmal Pause gemacht werden, solche Berge kannte ich noch nicht – und das war erst der Anfang ;) Kurz bevor wir weiter machen wollten, traf noch eine Gruppe ein. Es wurde kurz geredet, siehe da sie waren auch aus Leipzig. Die Welt ist ein Dorf.

Kurze Zeit später kamen dann auch schon die ersten Asphalt-Downhills. Danach ging der Weg relativ gemütlich vom Tal nach oben. Hier herrschte auch noch relativ viel Verkehr. Bis zur letzten Hütte vorm Pass ging es mal schiebend, weil zu steil, mal kurbelnd aufwärts. Unterwegs wurde noch eine Gruppe aus der Nähe von Leipzig getroffen, wir sind nicht alleine. Ab der Hütte waren dann erstmal ca. 45-60 min Schieben und Tragen angesagt.

Kurz vorm Pass kam das Highlight, die legendäre Aluleiter ;)

Danach war der Pass endlich erreicht. Auf über 1600m wurde dann erstmal Pause gemacht. Auf dem Weg nach unten musste zirka 20 min geschoben werden, bevor der Weg wieder fahrbar wurde. Dann ging es Downhill nach Warth, wo die Mittagspause für diesen Tag gemacht wurde. Die Aussicht war genial ;)

Nach etwas Pasta und Apfelschorle wurde noch das Frischwasser aufgefüllt. Dann ging es über Straße nach Lech. Der Weg dahin war leicht abschüssig, dadurch bekam man gut Speed drauf :thumbup_tb:
Von Lech aus ging es dann geradewegs zur Freiburger Hütte. Der Weg bis dahin ist, bis auf ein paar steile Passagen, komplett fahrbar und fast bis zur Hütte asphaltiert. Das einzige Manko ist der häufige Busverkehr. Man muss gut aufpassen, um nicht überfahren zu werden. :| Am Formarinsee wurde aus Teer dann Schotter, nach einer Umrundung des Sees war man auch schon an der Hütte auf über 1900m.

Nach der Ankunft wurden die Räder angeschlossen, das Lager bezogen, geduscht, Wäsche gewaschen und anschließend zu Abend gegessen. Danach gabs noch etwas zu trinken und dann ging es zum Schlafen ins 16 Mann (zum Glück nur mit 11 Leuten – inkl. uns – belegt) Matratzenlager. Leider wurden wir in der Nacht stündlich von einem kleinen Mädchen geweckt. Es fing immer wieder an zu weinen und nach ihren Eltern zu rufen. Diese hörten das aber meist erst nach 5-10 Minuten. Naja dementsprchend “munter” begann der Tag darauf ;)

Technische Daten, GPS, weitere Bilder:

  • Länge: 45km
  • Höhenmeter: weiß ich grad nicht

GPS-Punkte:

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3 Antworten zu “Alpencross 2007 | Oberstdorf – Comer See: Tag 1”

  1. Martin sagt:

    Will die Tour auch machen :))

  2. matze sagt:

    Da wünsch ich viel Spaß. Wann solls losgehen?

  3. Raphael sagt:

    Hi Matze,…

    Ich interessiere mich sehr für deine weiteren Ausführungen bezüglich dieser TransAlp.
    Vllt kannst du ja die Tagesberichte weiter schreiben, oder einfach dich mal per Mail an mich wenden !?! Ich hab noch ein paar Fragen bezüglich deiner TransAlp.

    Mfg Raphael

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