Nachdem der gestern für mich geplante Ruhetag nicht stattgefunden hat, werd ich das heute nachholen. George u. Ekki sind derweil weiter auf Tour. Man merkt schon, dass die beiden das nicht zum ersten mal machen u. auch schon öfter in den Bergen unterwegs waren. Naja, genug geningelt, heute wird regeneriert. Ich werd erstmal Feldkirch unsicher machen u. nach einem Zug schauen, um wieder zur Gruppe aufschließen zu können.
Archiv für Juli 2007Da es mir gestern so dreckig ging und früh morgens keine Besserung eintrat, musste ich nach der Abfahrt nach Galtür einen anderen Weg nehmen. Ich wollte zu Kathleens Cousine übersetzen. Dazu griff ich auf den Bus zurück. Dieser wollte mich beim ersten mal nicht mitnehmen. Deshalb fuhr ich wieder 500m hoch um beim zweiten mal mehr Glück zu haben. Ich landete auf 2000m, mein Rad hinten am Bus hing auch Früh ging es heute auf, um von der Hütte abzufahren. Nach den ersten paar Hm musste dann geschoben werden. Danach ging es recht flüssig ins Tal. Dort wurden die Vorräte aufgefüllt und der erste Anstieg des Tages in Angriff genommen. Ekki und George kamen gut hoch, ich kämpfte etwas. Das war kein gutes Omen. Die Qual wurde mit einem schönen Schotterdownhill u. Essen belohnt. Danach wurde es haarig. Nach ein paar Metern musste wieder geschoben werden. Das sollte nicht das letzte mal gewesen sein. Der Aufstieg zur Hütte ging unter praller Sonne weiter. Ich war immer hinten dran, mir wurde auch langsam übel. Damit sollte ich aber nicht alleine bleiben. Als man nach ca. 1h Schieben u. Tragen dachte, es wird nicht schlimmer, kam es doch so. Nochmal über 60min Schieben u. Tragen. Am Ende waren alle platt, aber wir habens geschafft. Zwei Teams, die wir getroffen hatten, kamen nicht bis zur Hütte… Resümee der Tages: mir gehts ziemlich übel. Den anderen beiden zwar auch, aber ich denke über einen Ruhetag nach @tino: das sind aber die beiden auf der Leiter Endlich auf der Hütte. Die ersten 1000Hm wurden im Downhill vernichtet. Jetzt geht’s bergauf. Der Tag begann recht entspannt in Oberstdorf. Doch schnell sollte ich merken, dass wir in den Bergen sind |

Wir waren immerhin fast 12h mit 3-4h Schieben unterwegs. Das war zuviel für mich. Ich glaub die Route ist nicht für DEN ersten Alpencross geeignet.
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